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  • AutorenbildPatric Stöbe

Was bist du dir wert?

Es gibt Tage, an denen wir uns selbst infrage stellen und uns fragen: "Was bin ich mir eigentlich wert?" Neben dem wahrscheinlich bekannten Komfortkreis gibt es zusätzlich, gerade für Selbständige und Unternehmer, einen weiteren Komfortkreis, um den es im heutigen Artikel gehen soll.


Der Komfortkreis, über den ich spreche (schreibe), ist dein Selbstwert für Geld und Verdienst.


Die Basis


1. Der Komfortkreis: Dein bisheriges Erfahrungsfeld

Der Komfortkreis ist das Gebiet, in dem wir uns sicher und selbstbewusst fühlen. In diesem Bereich haben wir Erfahrungen gesammelt und kennen die Regeln des Spiels. Hier fühlen wir uns wertvoll, da wir wissen, wie wir mit Herausforderungen umgehen können. Doch der Komfortkreis kann auch begrenzend sein. Wenn wir uns nicht aus diesem Bereich herausbewegen, können wir nicht wachsen und unser volles Potenzial entfalten.


2. Deine Wachstumschance

Alles außerhalb der Komfortzone ist der Bereich, in dem wir uns herausgefordert fühlen und Neues lernen. Hier ist es, wo wir uns selbst besser kennenlernen und unser Selbstwertgefühl steigern können. Um in der Komfortzone zu wachsen, müssen wir uns aus unserem Komfortkreis herausbewegen und uns neuen Herausforderungen stellen.


Dazu gehören:

  • Neue Hobbys ausprobieren

  • Sich mit Menschen verbinden, die uns inspirieren

  • Neue Fertigkeiten erlernen

  • Unsere Ängste und Unsicherheiten konfrontieren

  • Fehler als Wachstumschance ansehen


Die These


Innerhalb Deines Komfortkreises gibt es einen weiteren Kreis, der mit deinem Selbstwert und deinem Selbstverständnis für Geld in direkter Verbindung steht - nämlich dem Bereich deines "angemessenen" Verdientes. Meine These dazu lautet:


Du verdienst langfristig ziemlich genau das, was du dir selbst wert bist. Bei allem, was mehr als ca. 10% von diesem Selbstwert abweicht, reagierst du entweder mit Veränderung (bei Abweichung nach unten) und bei mehr als 10% Abweichung nach oben mit Faulheit.


Die Begründung


Ich beobachte dieses Verhalten wirklich häufig, nicht nur bei mir selbst, sondern auch im Umfeld und Kundendialog. Jeder Mensch hat einen intrinsischen Anspruch, was er sich selbst wert ist. Dieser Wert ist vollkommen individuell und nicht auf andere übertragbar, er entsteht aus unserer Erziehung, dem sozialen Umfeld, der beruflichen Ausbildung, den gesammelten Erfahrungen und natürlich dem dauerhaften spiegeln mit anderen Menschen in vergleichbaren Situationen in der Gesellschaft.


Die Erkenntnis


Wie genial wäre es, wenn Du diese Schranken einfach nach oben oder unten verschieben könntest? Wenn der ewige Vergleich mit anderen und die ewige Angst vor zu wenig flüssigen Mitteln sich einfach auflösen würde?


Die Antwort ist einfach wie simpel: Du entscheidest über dein Selbstverständnis des Geldverdienens. Und dieser Artikel hat sogar zwei positive Aspekte, denn wenn Du es schaffst, dir mehr Verdienst und mehr Geld vorzustellen und erst dann zufrieden bist, wenn du dieses neue Level erreicht hast, dann bist Du genauso erfolgreich wie derjenige, der es schafft, dem ewigen Konsum und den immer neuen Bedürfnissen abzuschwören und sich zufrieden zurücklehnt und erkennt, dass vlt. auch bei 15% weniger Verdienst das Essen abends noch schmeckt.


Und natürlich ist mir bewusst, dass es Menschen gibt, die hart für ein Mindestmaß an liquiden Mitteln arbeiten müssen, und ja, es gibt auch die anderen, die ohne diese Empfindungen nicht wissen wohin mit all dem Geld. Aber wenn Du nicht zu der vorgenannten Gruppe als Unternehmer zählst, dann überprüfe doch bitte einmal, bei welchem Verdienst dein gutes Gefühl aussetzt und du an Veränderung denkst, oder prüfe doch, ob du vlt. faul geworden bist, weil du bereits oberhalb deines Selbstwertes verdienst.


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